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Stückige Tomaten, passierte Tomaten und Drumherum

EINE UNENDLICHE LIEBESGESCHICHTE ZWISCHEN ITALIEN UND DER TOMATE

Das ist die Geschichte der Tomate: Aus der Ferne gekommen, hat sie auf dem italienischen Boden dank der Sonne, dem milden Klima, den Eigenschaften der Region, der Qualität der Luft und des Wassers ihren Seelenverwandten gefunden.

Eine unendliche Liebesgeschichte zwischen Italien und der Tomate

Es gibt Produkte, die von Natur aus mit einem Land verbunden sind. Nicht immer ist jedoch eine geografische Ursprungsbezeichnung Synonym für eine jahrhundertelange Beziehung zwischen einer Frucht und einer Region.


Das ist die Geschichte der Tomate: Aus der Ferne gekommen, hat sie auf dem italienischen Boden dank der Sonne, dem milden Klima, den Eigenschaften der Region, der Qualität der Luft und des Wassers ihren Seelenverwandten gefunden. Diese natürliche Berufung zur Produktion der Tomate hat eine tiefe Bindung geschaffen, die noch heute andauert.


In fernen Landen: der Ursprung der Tomate

Die Tomate ist ein Produkt von größter Bedeutung für die mediterrane Diät sowie die italienische Lebensmittelkultur. Als Protagonist zahlreicher klassischer Rezepte der kulinarischen Tradition der Halbinsel in tausend regionalen Varianten ist die Tomate eines der Symbole des Made in Italy in der Welt.

Aber kennen wir wirklich ihre Geschichte und ihre Verflechtung mit unserem Land? Hätten die spanischen Conquistadores die Tomate nicht nach Europa gebracht, was wäre aus dieser Liebesgeschichte geworden?

Bekanntlich entstehen die besten Liebesgeschichten durch zufällige Begegnungen und Umstände, die zum Schicksal werden. So ist auch die Liebesgeschichte zwischen der Tomate und Italien entstanden, aus der Begegnung zwischen der Alten und der Neuen Welt, die die Gelegenheit für eines der außergewöhnlichsten Bündnisse in der Geschichte der menschlichen Ernährung geschaffen hat.

Heute weiß man viel über die Tomate - ihre zahlreichen Sorten, ihre Farben und den unverwechselbaren Geschmack - aber die xitomatl, so der ursprüngliche Name bei den Azteken - kam erst Mitte des 16. Jahrhunderts nach Europa. Sie wurde von Amerika nach Spanien gebracht und eroberte von hier aus den ganzen Alten Kontinent.


Vom Garten auf den Tisch

Lange Zeit gab es keinen schriftlichen Beleg zur Verwendung der Tomate als Nahrung. Zahlreich sind hingegen die Zeugnisse des Interesses, das diese Frucht - zusammen mit anderen pflanzlichen Produkten aus der Neuen Welt - bei Wissenschaftlern und Naturforschern erweckte.

Die mangelnde Verwendung der Tomate in der Küche scheint mit dem weit verbreiteten Glauben über die Gefährlichkeit dieser Pflanze in Zusammenhang zu stehen, die sogar als giftig angesehen wurde. Das machte sie aber nicht weniger faszinierend, sodass viele Alchemisten ihr aphrodisierende Eigenschaften zuschrieben und in zahlreiche Tränke mischten.

Als Zierpflanze geschätzt, gelang es der Tomate sogar, den Sonnenkönig mit ihrer exotischen Schönheit zu erobern, sodass sie zum Erstaunen der Gäste in den Gärten von Versailles Einzug hielt, die dort ihre gelben Blüten und die goldenen runden Früchte bewundern konnten. Eben diese haben den italienischen Botaniker Pietro Andrea Mattioli dazu inspiriert, ihr den Namen pomo d'oro - goldener Apfel - zu geben.

Die wahre Magie erfolgte in Italien: Dort fand die Tomate einen fruchtbaren Boden zum Wachsen. Das Klima und die Sonne des Bel Paese taten ihr Übriges und schenkten ihr das Rot, das wir heute kennen. Roh oder gekocht, in Saucen oder in Öl gebacken, in der Suppe genießt man die Tomate in Italien fast ein Jahrhundert früher als in den anderen Ländern Europas, in einer untrennbaren Verbindung, die die Tomate noch heute zu einer der am meisten angebauten Gemüsesorten macht.

Dank der Fähigkeit, auch nach dem Kochen ihren natürlichen Geschmack und ihre strahlende Farbe zu bewahren, gehört die Tomate zu den ersten Nahrungsmitteln, die die Herausforderung der Saisonalität gewinnen: Jede Familie hat ein Rezept für eingekochte Tomaten.

Tomatenkonserven sind noch heute einer der Grundpfeiler der italienischen Nahrungsmittelbranche und der gastronomischen Kultur, sodass die rote Farbe zum Symbol der Flagge der Lebensmittel Made in Italy geworden ist. Tomaten und Italien: eine Geschichte der Exzellenz, vor allem in ihrer edelsten Form, dem Herz von Pomì: gekonnt verarbeitete stückige und passierte Tomaten, um ihren Duft, ihre Aromen und ihre Konsistenz im Sinne einer Liebesgeschichte zu bewahren, die heute noch stärker ist als je zuvor.

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