×

Resteverwertung in der Küche

KONTAMINATION UND GESUNDHEIT VON LEBENSMITTELN: KEINE PANIK

Einzukaufen bedeutet heute oft, einen Vorrat für mehrere Tage anzulegen. Zu wissen, wie man Lebensmittel - auch ohne praktische Systeme wie Vakuum - richtig lagert, wird also von großer Bedeutung.

Kontamination und Gesundheit von Lebensmitteln: keine Panik

Punkt eins: Überladen Sie den Kühlschrank nicht.

Die Luft im Inneren muss frei zirkulieren können, um eine schädliche Schimmel- und Hefebildung zu vermeiden. Das bedeutet, dass das maximale Füllvermögen des Geräts nicht überschritten werden darf. Auch wenn man noch mehr „hineinstopfen“ könnte, würde dadurch die korrekte Lagerung des gesamten Inhalts beeinträchtigt: Ergo würden wir durch Ressourcen verschwenden und dadurch Geld verlieren.

Die unterschiedlichen Kühlzonen helfen uns dabei, alles richtig zu machen: Die ideale Temperatur für die Lagerung von Fleisch und Fisch liegt zwischen 0° und 2°C; frische Milchprodukte bevorzugen einen Bereich zwischen 0° und 4°C; Wurst, Eier und Käse zwischen 2° und 6°C; Obst und Gemüse zwischen 6 und 8°C. In der Praxis heißt das: Ordnen Sie die Lebensmittel gemäß dem Schema an und bedenken Sie, dass sich die kälteste Ebene ganz unten über dem Gemüsefach befindet.

Flüssigkeiten – hausgemachte Saucen – müssen für eine schnelle und gleichmäßige Abkühlung in der Nähe der Kühlwand in großen und niedrigen Behältern (nicht mehr als 7 cm Tiefe) aufbewahrt werden.

Glas- und Metallbehälter gehören nach unten, um zu vermeiden, dass das Kondenswasser, das sich auf ihrer Oberfläche bildet, auf die darunter befindlichen Vorräte tropft: Die No Frost-Technologie hat dieses Problem zwar weitestgehend beseitigt, trotzdem sollte man Bescheid wissen.

Rohes und Gekochtes sollte an verschiedenen Orten gelagert werden, aber in einem privaten Haushalt ist das nicht so einfach: Man sollte also bedenken, dass gekochte Speisen immer über rohen Speisen gelagert werden müssen.

Die Kühlung hemmt die Vermehrung der Mikroorganismen in den Lebensmitteln. Sobald die Temperatur steigt, geht die Kontamination aber wieder „munter“ weiter: Deshalb sollte man sie so schnell wie möglich verarbeiten und verzehren. Geflügel, Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte sind die „heikelsten“ Lebensmittel, deshalb ist ein Garen mit mindestens 70°C unbedingt zu empfehlen. Wenn Sie dennoch gerne Rohkost essen, müssen Sie über die Hygienebehandlung (Schockfrosten, Lagerung) und die Herkunft der Ware genauestens Bescheid wissen.

Aus hygienisch-gesundheitlicher Sicht ist ein schnelles Garen bei hoher Temperatur am sichersten: Abgesehen von den traditionellen Systemen (Wasser, Dampf oder in der Pfanne) sind Druckkochtopf, Umluftherd (besser als Ober-/Unterhitze aufgrund der besseren Wärmeverteilung) und Dampfgaren die beste Kombination im Hinblick auf die Erhaltung der Nährstoffe und Aromen sowie die Nahrungsmittelsicherheit.

 

[Bibliografische Quelle: M. De Santis, P. Mazzuca, Ciboterapia]

Elisa Azzimondi

 

JOURNAL

ALSO IN FOOD TRENDS

None

Resteverwertung in der Küche

Exotische Früchte und Chinakohl: der globale Einkaufswagen

Wir sind eindeutig eine seltsame Spezies.

None

Resteverwertung in der Küche

Die Republik der Pasta

Italiener: Pasta! Kalt oder reichhaltig und noch dampfend heiß - die Pasta ist in ihren tausend Varianten eine Konstante auf unserem Tisch.

None

Resteverwertung in der Küche

Sommerfrüchte: viele, gut, verderblich. Was tun?

Die warme Jahreszeit bringt die Farben der Früchte mit sich.